Nächstes BlockupyNRW-Treffen am 4.05.14

Es geht in die heisse Phase – noch einen Monat bis zum Aktionstag am 17. Mai in Düsseldorf

Kommt zum nächsten BlockupyNRW-Treffen, stellt eure Ideen vor, bringt euch ein oder holt euch einfach nur die Infos, die ihr braucht.
4. Mai | 13:00 Uhr | zakk  – Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf

Plakate und Flyer können im Linken Zentrum Hinterhof,
Corneliusstr. 108 abgeholt werden.

Mobi-Videos aus NRW
https://www.youtube.com/watch?v=jDZenc0ftro

https://www.youtube.com/watch?=alFMzk1vNFo

Plakat+Überkleber

Aufruf zum Aktionstag (in Deutsch, Englisch und Spanisch):

17.05. Blockupy kommt nach Düsseldorf! – Blockupy-Aktionstag gemeinsam mit Berlin, Hamburg, Stuttgart
und dutzenden anderen Städten in Europa im Rahmen der Europäischen Aktionstage “solidarity beyond borders -
building democracy from below”

Schon im letzten Jahr haben wir in Frankfurt gezeigt, dass sich die kapitalistische Krise nicht nur auf der Ebene von Banken und EU-Institutionen äußert, sondern unmittelbar in unserem Alltag.
Sie zeigt sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen, in Stress und Konkurrenz, während wir arbeiten und leben.

Los geht der Aktionstag mit einer kurzen, entschlossenen Demonstration vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt. Danach wird es Aktionen zivilen Ungehorsams geben: Auf der Kö und am umstrittenen Prestigebau Kö-Bogen u.a. zu RechtAufStadt, Freihandelsabkommen und den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen vor Ort und weltweit.
Auf einer der teuersten Einkaufsmeilen Europas werden wir Akteure der kapitalistischen Ausbeutung laut und sichtbar markieren und Solidarität mit den Kämpfen der Beschäftigten demonstrieren.
Im Anschluss werden wir mit Aktionen am Düsseldorfer Flughafen, dem zweitgrößten Abschiebe-Flughafen der BRD, den Zusammenhang von kapitalistischem Normalvollzug und rassistischer Abschiebepraxis thematisieren.

In diesem Mai wärmen wir uns auf, am Tag X im Herbst kommen wir alle nach Frankfurt, um die EZB-Eröffnung zu verhindern.

Lasst uns alle Grenzen überschreiten: Kämpfen in Solidarität, das Gemeingut übernehmen, Demokratie neu erfinden! Der Schritt vom öffentlichen Protest zum zivilen Ungehorsam ist jetzt nötig. Lasst uns diesen Schritt am 17. Mai in Düsseldorf gemeinsam machen!

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17th of May Blockupy goes Düsseldorf! – Blockupy Day of Action together with Berlin, Hamburg, Stuttgart and many other European cities during the European Days of Action “solidarity beyond borders – building democracy from below”

In 2013 we have been to Frankfurt – Now we are taking the resistance against the European austerity politics to the streets of Düsseldorf. Last year we already pointed out, that the capitalistic crisis does not only manifest on the level of banks and EU-Institutions, but also direct in our every day life. The crisis appears in precarious employment conditions, in stress and competition, while we work and live.

We start the Day of Action with a swift rally form central station towards the city center. Then there will be actions of disobedience, on the Kö and at the controversial prestige building Kö-Bogen covering among others: Reclaim the Streets, Free Trade Agreement and the exploitative working conditions locally as well as worldwide. On one of Europe’s most expensive shopping miles we will tag actors of capitalistic exploitation loudly and clearly visible and demonstrate solidarity with the employees struggles. Following, we will point out the connection between capitalism’s normal state and racist deportation practice at Düsseldorf Airport, Germany’s second biggest deportation airport.

This May we warm up in cities all across Europe, on Day X in autumn we will all come to Frankfurt for disturbing the opening of the ECB.

Let’s cross all borders: struggle in #solidarity, take over the #commons, reinvent #democracy! The step from public protest to civil disobedience is necessary now. Let´s make this step together on May 17 in Düsseldorf!

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17 de mayo: Blockupy llega a Düsseldorf! En el marco de las jornadas de movilización europeas “Solidaridad más allá de las fronteras – construyendo democracia desde abajo”, tomara lugar en Berlín, Hamburgo, Stuttgart así como en muchas otras ciudades europeas una jornada más de Acción de Blockupy.

Ya el año pasado demonstramos en Fráncfort que la crisis capitalista no solo se manifiesta a nivel de los bancos y las instituciones de la unión europea, sino que también afecta directamente nuestra vida cotidiana. Ésta se da en las modalidades de trabajo precario, estrés, competencia constante, etc. en las que trabajamos y vivimos.

En forma de una corta pero resuelta manifestación, comenzaremos con la movilización en la estación principal de ferrocarriles para dirigirnos después hacia el centro de la ciudad. Durante la jornada realizaremos acciones de desobediencia civil: en la conocida avenida Königsallee (Avenida del Rey) así como en la prestigiosa y controversial construcción del “Kö-Bogen” (el arco de la Kö). Algunos de los temas a tratar serán, entre otros: el “RechtAufStadt” (derecho a la ciudad), los acuerdos de libre comercio y las condiciones laborales de explotación tanto a nivel local como mundial.

En una de las calles comerciales más caras de Europa, pondremos en evidencia a viva voz a los principales partícipes de la explotación capitalista y demostraremos solidaridad con las luchas de los trabajadores.

Después continuaremos con acciones en el Aeropuerto de Düsseldorf, el segundo aeropuerto de la República Federal Alemana en el que son practicados el mayor número de deportaciones en el país. Ahí tematizaremos la relación que existe entre el capitalismo y la deportación racista.

En mayo apenas estaremos “calentando motores” ya que el Día X, en otoño, iremos todos y todas a Fráncfort para evitar la apertura del Banco Central Europeo (BCE).

Trascendamos unidos todas las fronteras! Luchando de manera solidaria y asumiendo el bien común, inventemos juntos una nueva democracia! Hoy es necesario dar el paso de la protesta pública a la desobediencia civil. Demos todas y todos unidos este paso el próximo 17 de mayo de 2014 en Dusseldorf!

 

Demonstration gegen TTIP in Brüssel am 13.03.2014 – Busse aus Düsseldorf und Köln

no-troika

Vom 10. bis zum 14. März 2014 findet zwischen der EU und den USA die letzte Verhandlungsrunde statt, die sich mit dem „Transatlantischem Freihandelsabkommen“ beschäftigt. Blockupy ruft gemeinsam mit D19 20, S2B Network und Attac TTIP dazu auf, am Donnerstag, den 13. März, an der Demonstration in Brüssel teilzunehmen. Geplant ist, mit einer „rally“ und Redebeiträgen Handelskommissar De Gucht aufzufordern, herauszukommen und uns zuzuhören.

Das TTIP-Abkommen,das fälschlicher Weise dargestellt wird als eine Lösung für die anhaltende ökonomische Krise, will die Ausgaben für die öffentlichen Dienstleistungen beschneiden, um den ruinösen Finanzsektor zu sanieren.

Sogar die Forschungsstudie der EU-Kommission zeigt, dass das BIP nur um 0,05 % steigen wird, während trotz ehrgeizigem Programm neue Arbeitsplätze kaum entstehen werden. Anstatt Bürger und Bürgerinnen auf beiden Seiten des Atlantiks zu unterstützen, stellt TTIP einen Angriff auf die sozialen, ökologischen und ökonomischen Standards dar. Vorangetrieben wird TTIP von den Interessen großer Konzerne und den Lobbyistenvereinigungen, wie „Business Europe“ und „American Chamber of Commerce“, die weitere Deregulierungen und Privatisierungen beabsichtigen.

Was wirklich auf dem Spiel steht, ist viel zu explosiv, um in der Öffentlichkeit diskutiert zu werden. Deshalb finden die Verhandlungen zwischen den Regierungen und dem Großkapital hinter verschlossenen Türen statt.

Die Bürger und Bürgerinnen sind auf durchsickernde Informationen angewiesen, um die schockierenden Pläne zu enthüllen, wie z.B. die Einrichtung von Geheimgerichten, die es Unternehmen erlauben, Regierungen zu verklagen, wenn sie sich ihren Profitinteressen in den Weg stellen. Vorgesehen ist auch das Recht der Konzerne, bei allen zukünftigen Regulierungen mehr Mitspracherecht zu haben als gewählte Regierungen.

Wir, die Bürger und Bürgerinnen von Europa und Nordamerika, LandwirtInnen, GewerkschafterInnen, soziale Bewegungen, AktivistInnen, KünstlerInnen, UmweltschützerInnen und Erwerbslose, lehnen den gemeinschaftlichen Angriff von EU und USA auf die transatlantische Solidarität ab und appellieren an die EU-Kommission und den Handelskommisar Karel De Gucht, sich uns anzuschließen!

Kein TTIP ! Keine Übernahme durch die Konzerne!

Busse aus Düsseldorf und Köln

Die Aktionen in Brüssel beginnen um 10:00 Uhr. Abfahrt ist also ca. um 7:00 Uhr in Düsseldorf und um ca. 6:30 Uhr in Köln. Falls ihr nicht aus der Region kommt und Schlafplätze sucht, um nicht am Morgen anreisen zu müssen, meldet euch bitte.

Bitte meldet euch möglichst schnell, spätestens aber bis zum 7.03., mit einer Mail an bus@no-troika-duesseldorf.de für einen Platz im Bus an. Bitte gebt euren Namen, wie viel ihr zahlen könnt und den Abfahrtsort (Düsseldorf oder Köln?) an. Ein Kostenbeitrag von 10-25 Euro wäre gut. Die genauen Abfahrtsorte und -zeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Blockupy 2014 #commons #democracy #solidarity

blockupy vor eurozeichen in frankfurt Einladung zum BLOCKUPY NRW Treffen
Samstag, 18.Januar in Düsseldorf
16h // ZAKK, Fichtenstraße 40

Liebe Freund_innen, liebe Genoss_innen,

wir laden euch zum ersten Blockupy NRW Treffen im Jahr 2014 ein. Das Blockupy NRW Bündnis hat sich Anfang 2013 konstituiert um eine gemeinsame Mobilisierung zu den Aktionstagen nach Frankfurt zu organisieren, aber auch um Blockupy und die Proteste gegen die Krisenpolitik der Troika in NRW zu verankern. Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück, wir haben mehrere kreative Aktionen in NRW und eine Bündnisdemo in Köln auf die Beine gestellt und sind gemeinsam nach Frankfurt gefahren, wo wir zusammen mit tausend Menschen die EZB blockiert haben und mit über 10.000 Menschen demonstriert haben.

Ende November 2013 fand in Frankfurt eine europäische Aktionskonferenz statt, an der über 500 Menschen aus über 10 Ländern Europas teilgenommen haben. Dort wurde über Perspektiven eines transnationalen Kampfes gegen die Krisenpolitik und ihre Auswirkungen diskutiert.

Beschlossen wurde auf der Aktionskonferenz, dass wir die Eröffnung des neuen EZB Gebäudes Ende 2014 mit Mitteln des zivilen Ungehorsams stören werden (Protokoll der Konferenz). Die Mobilisierung für diesen Tag X wird 2014 der Schwerpunkt von Blockupy sein. Als Vorbereitung des Hauptevents in Frankfurt und in Erinnerung an die letzten Jahre Blockupy wird es außerdem eine internationale Aktionswoche um die Europawahl vom 15. -. 25. Mai geben, die einen (de)zentralen Aktionstag beinhalten soll.

Wie wir die Vereinbarungen der europäischen Aktionskonferenz in NRW umsetzen können und wollen, um dort anzusetzen wo wir 2013 gestartet sind, wollen wir auf dem Treffen im Januar mit euch diskutieren.

Wir laden euch deshalb herzlich nach Düsseldorf ein.

Blockupy NRW, Januar 2014

Blockupy NRW läuft sich warm

blockupy warmup demoAm Samstag, den 11.05.13, fand in Form einer antikapitalistischen Warm-Up Demonstration in Köln die Schwerpunkt-Aktion des Bündisse Blockupy NRW statt. Nachdem bereits auf dem 1.Mai in sowie beim Euromayday 4 Tage darauf (beides Dortmund) das lokale Blockupy Bündnis vertreten war, war dies nun die letzte Aktion vor den Aktionstagen am 31.05. und 01.06. in Frankfurt selbst. ‘Blockupy NRW läuft sich warm’ weiterlesen

Infos zur Blockupy Warm-Up Demo in Köln

Diesen Samstag, den 11. Mai, findet in Köln eine anitkapitalistische Demonstration – organisiert vom Blockupy-NRW-Bündnis – unter dem Motto “So, wie es ist, bleibt es nicht!” statt.

Route

Mit kreativen Aktionen werden wir durch die Kölner Innenstadt ziehen, vorbei an für die „Krisenverwaltung“ und dem Spardiktat besonders repräsentative Einrichtungen.

Auftaktkundgebung: 16.00 Uhr auf dem Vorplatz vom Apostelnkloster.

Unsere genehmigte Route findet ihr hier.

Demo 11. Mai 2013 auf einer größeren Karte anzeigen

Anreise

Organisierte Anreise aus folgenden Städten

Weitere Zugtreffpunkte folgen…

Basteln

basteln berlin Morgen (9. Mai) um 12 Uhr wollen wir euch herzlich in das AZ Köln einladen um zusammen mit uns Schilder, Fahnen und Transparente für die Warm-Up Demo und die Aktionstage in Frankfurt zu basteln.

Blockupy NRW startet erfolgreich in den Mai!

transpi aktion

Transpi-Aktion beim Euromayday

Der 1. Mai stand dieses Jahr bei allen am Blockupy-NRW-Bündnis beteiligten Gruppen ganz im Zeichen der Krisenproteste. Am Vorabend wurden in mehreren Städten Blockupy-Mobi-Plakate für die Blockupy-NRW-Aktionen sowie für die Aktionstage in Frankfurt verklebt. Am 1. Mai selber gab es in Köln einen kleinen Blockupy-Block auf der Gewerkschaftsdemo, in Düsseldorf fanden auf dem DGB-Fest im Hofgarten ein Blockadetraining statt. In Münster ließen Aktivist_innen ein riesiges Transparent mit der Aufschrift „Widerstand im Herzen des Krisenregimes“ am Rande der Demo von einem Gebäude runter. Dieses Riesentranspi wird euch noch durch den Mai begleiten…

Schilder beim Euromayday

No Troika! Block ECB!

Gestern, am 04.05., fand in Dortmund der Euromayday statt. Mehrere hundert Menschen zogen tanzend durch die Innenstadt und demonstrierten gegen prekäre Lebensumstände, gegen die Krisenpolitik der Troika, die herrschenden kapitalistischen Verhältnisse und für ein besseres Leben. Bei der ersten Zwischenkundgebung wurden zwei Aktivist_innen aus dem Blockupy-Bündnis zu den geplanten Aktionstagen in Frankfurt und den Beweggründen interviewt. Auf dem Weg in die Nordstadt wurde die Demo mit dem Riesentranspi (s.o.) gegrüsst. Zusätzlich wurden viele Flyer verteilt und mit Sprechblasen und Schildern geworben.

Der Mai hat gerade erst angefangen….

Es sind weitere Aktionen und Veranstaltungen zu Blockupy geplant, wo wir uns mit internationaler Solidarität, Krisenakteuren sowie lokalen Kämpfen beschäftigen werden!

Am nächsten Samstag, den 11. Mai, findet in Köln eine anitkapitalistische Demonstration – organisiert vom Blockupy-NRW-Bündnis – unter dem Motto “So, wie es ist, bleibt es nicht!” statt. Mit kreativen Aktionen werden wir durch die Kölner Innenstadt ziehen, vorbei an für die „Krisenverwaltung“ und dem Spardiktat besonders repräsentative Einrichtungen.

Zum zweiten Jahrestag der 15-M-Bewegung in Spanien werden öffentlichkeitswirksame Aktionen stattfinden.

In mehreren Städten sind Veranstaltungen rund um das Thema Krise und internationale Solidarität geplant – schaut in unseren Terminkalender.

Ende Mai/Anfang Juni sehen wir uns dann auf dem Camp, bei den Blockaden und auf der Großdemonstration in Frankfurt. (Unter Anreise & Busse listen wir alle Busse, die aus NRW nach Frankfurt fahren auf)

Stay tuned! – NRW goes Blockupy!

Köln: Veranstaltungsreihe zu Krise und Kapitalismus

asdKrise, Austerität und Konkurrenz bis in alle Ewigkeit. Das Ende der Geschichte? Wohl kaum. Aktuelle soziale Kämpfe in Europa bieten eine Chance, den als unhinterfragbar gepriesenen Kapitalismus auf breiterer Basis zu delegetimieren und andere, progressive sowie antiautoritäre Lebensformen anzusprechen. Sie birgt aber auch die Gefahr nationalistischer und rassistischer Eskalation. Deshalb braucht es eine Linke, die in soziale Bewegungen interveniert oder selbst welche anzettelt. Dazu müssen Widersprüche und Konfliktlinien im Kapitalismus überhaupt erst benannt und, wenn nötig, aus ihrer Unsichtbarkeit geholt werden.

Im Rahmen der regionalen Mobilisierung zu den Aktionstagen “Blockupy Frankfurt” am 31.05 und 01.06.2013 organisieren daher wir, die Antifa Koordination Köln und Umland, die Interventionistische Linke Köln und der Antifa AK Köln (organisiert bei …ums Ganze!), eine Veranstaltungsreihe in Köln. Hierbei sollen verschiedene Ausdrücke und Aspekte der kapitalistischen Krise beleuchtet und kritisch diskutiert werden.

‘Köln: Veranstaltungsreihe zu Krise und Kapitalismus’ weiterlesen

Blockupy NRW Kampagne startet!

Blockupy NRW Plakat

Blockupy Frankfurt kommt wieder: Vom 30. Mai bis 1. Juni ruft das Bündnis zu europaweiten Aktionstagen gegen die autoritäre Krisenpolitik von Bundesregierung und Troika (EU, EZB, IWF) in Frankfurt/Main auf. Am Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), eines der Zentren des europäischen Krisenregimes, soll ein kämpferisches Signal der Solidarität an alle Betroffenen der aktuellen Spar- und Kürzungspolitik gesendet werden. Diese maßgeblich von der deutschen Regierung vorangetriebene Politik sorgt vor allem im Süden Europas für verheerenden Sozialkahlschlag und Verelendung auf allen Ebenen.

Als Zeichen der Widersetzung gegen das Spardiktat Europas soll am 31. Mai daher die EZB in Frankfurt massenhaft blockiert, sowie weitere Krisenakteur_innen markiert, also sichtbar gemacht, werden. Desweiteren wird am 1. Juni zu einer internationalen Demonstration aufgerufen, um gemeinsam und geschlossen den Protest gegen die Politik der Troika auf die Straße zu tragen. Doch der Widerstand gegen die Auswirkungen der kapitalistischen Krise kann nicht nur in Frankfurt stattfinden, sondern muss in erster Linie auf regionaler und alltäglicher Ebene geführt werden. Alltägliche soziale Kämpfe, welche in Frankfurt in einer großen Aktion einen gemeinsamen Ausdruck finden können, müssen lokal und regional verknüpft sein.

Deswegen hat sich auch in NRW ein Spektren übergreifendes Bündnis aus linken Gruppen, Occupy, Die.Linke,Solid, SDS, Interventionistischen Linke, …ums Ganze!, Antifaschistischen Gruppen, und Arbeitsloseninitiativen zusammengefunden, welches gemeinsam nach Frankfurt mobilisiert und bereits im Vorfeld regional in Aktion treten wird. Das Bündnis hat sich zur Aufgabe gemacht, auf soziale, antifaschistische und antirassistische Kämpfe in NRW Bezug zu nehmen und aktiv daran teilzunehmen.

Auf dem Weg nach Frankfurt

  • So wehren wir uns gegen die reaktionären Antworten auf die sozialen Missstände in Europa, welche Neonazis am 1.Mai in Dortmund in die Öffentlichkeit tragen wollen. Wir werden ihren rassistischen Krisenlösungsstrategien entgegentreten und rufen dazu auf, sich an den vielfältigen Aktionen gegen den Naziaufmarsch zu beteiligen.
    >> 1. Mai Dortmund: Naziaufmarsch verhindern! Reaktionären Krisenlösungen entgegentreten mehr…
  • Nur wenige Tage später, am 4. Mai, findet in Dortmund die Euromayday statt, an welcher wir uns ebenfalls beteiligen wollen. Hier soll insbesondere auf die unsicheren und schwierigen Lebens- und Arbeitsverhältnisse vieler Menschen hingewiesen werden.
    >> 4. Mai Dortmund: Euromayday Ruhr: »Kommt nach vorne!« – Politische Tanzparade mehr…
  • Auch wir, das Blockupy NRW Bündnis, wollen unseren Protest gegen Krisenakteure, Sozialkürzungen und Spardiktate sichtbar machen und rufen deshalb am 11.Mai zur antikapitalistischen Demonstration in Köln auf.
  • >> 11. Mai Köln: So, wie es ist, bleibt es nicht. Krisenakteure markieren! mehr…
  • Ende Mai  werden dann zahlreiche Busse aus NRW nach Frankfurt fahren, wenn es heißt: Blockupy Frankfurt – Widerstand im Herzen des Europäischen Krisenregimes.

 

nrw.blockupy-frankfurt.org | fb.com/BlockupyNRW

11. Mai Köln: So, wie es ist, bleibt es nicht. Antikapitalistische Blockupy Warm-Up Demo

Antikapitalistische Warm-Up Demo

Sa. 11. Mai 2013 ­— 16.00 Uhr
Köln, Vorplatz des Apostelnkloster (am Neumarkt)
nrw.blockupy.frankfurt.org/demo-koeln

Es gibt eine Alternative: Kapitalismus abschaffen!

Vor dem Hintergrund der autoritären Krisen- und Sparpolitik Deutschlands, die bereits in zahlreichen südeuropäischen Ländern zu Leid und Elend geführt hat, gilt es, europaweit agierende Institutionen endlich in den Fokus der Kritik zu rücken. Denn sie treffen die politischen und ökonomischen Entscheidungen, mit deren Konsequenzen die Menschen in ganz Europa leben müssen. Doch nicht nur in Frankfurt finden sich wesentliche Entscheidungsträger_innen und Verteidiger_innen der kapitalistischen Logik. So sieht sich auch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln als „ökonomisches Think-Tank Deutschlands“, das auf „freies Unternehmertum, Wettbewerb und offene Märkte“ abzielt. ’11. Mai Köln: So, wie es ist, bleibt es nicht. Antikapitalistische Blockupy Warm-Up Demo’ weiterlesen

4. Mai Dortmund: Für die Befreiung von Lohnarbeit, Herrschaft und Zwang!

euromayday banner Euromayday Ruhr 2013 »Kommt nach vorne!«
Aufruf zur Beteiligung von Blockupy NRW

Für den 4. Mai ruft das Euromayday-Ruhr-Bündnis zu einer Demonstration in Dortmund auf. In Anlehnung an klassische Demonstrationen anlässlich des 1. Mai, soll mit den Maydays, die in verschiedenen Städten in Europa stattfinden, auf die Situation von Arbeiter_innen in schwierigen Arbeitsverhältnissen, Migrant_innen und anderen Menschen mit prekären Lebensumständen aufmerksam gemacht werden. Das Ruhrgebiet, der größte Ballungraum Deutschlands, ist somit ein passender Ort für die Mayday.

Als Sinnbild des Strukturwandels seit dem Nachkriegsboom waren Stahlindustrie und Bergbau im Ruhrgebiet die stolz nach außen getragenen ökonomischen Motoren der Region. Seit den 1950er Jahren geht die Kohleindustrie jedoch den Bach herunter. Der Versuch, durch den Aufbau der Autoindustrie das Image eines industriellen Zentrums aufrecht zu erhalten, hielt nicht lange vor: Opel Bochum wird 2014 dicht gemacht. Das alte Industriebild der Zechen und Fabriken wird allenfalls für kulturelles Spektakel genutzt, beispielsweise während der Inszenierung der Region als “Kulturhauptstadt 2010″. ’4. Mai Dortmund: Für die Befreiung von Lohnarbeit, Herrschaft und Zwang!’ weiterlesen