Blockupy NRW startet erfolgreich in den Mai!

transpi aktion

Transpi-Aktion beim Euromayday

Der 1. Mai stand dieses Jahr bei allen am Blockupy-NRW-Bündnis beteiligten Gruppen ganz im Zeichen der Krisenproteste. Am Vorabend wurden in mehreren Städten Blockupy-Mobi-Plakate für die Blockupy-NRW-Aktionen sowie für die Aktionstage in Frankfurt verklebt. Am 1. Mai selber gab es in Köln einen kleinen Blockupy-Block auf der Gewerkschaftsdemo, in Düsseldorf fanden auf dem DGB-Fest im Hofgarten ein Blockadetraining statt. In Münster ließen Aktivist_innen ein riesiges Transparent mit der Aufschrift „Widerstand im Herzen des Krisenregimes“ am Rande der Demo von einem Gebäude runter. Dieses Riesentranspi wird euch noch durch den Mai begleiten…

Schilder beim Euromayday

No Troika! Block ECB!

Gestern, am 04.05., fand in Dortmund der Euromayday statt. Mehrere hundert Menschen zogen tanzend durch die Innenstadt und demonstrierten gegen prekäre Lebensumstände, gegen die Krisenpolitik der Troika, die herrschenden kapitalistischen Verhältnisse und für ein besseres Leben. Bei der ersten Zwischenkundgebung wurden zwei Aktivist_innen aus dem Blockupy-Bündnis zu den geplanten Aktionstagen in Frankfurt und den Beweggründen interviewt. Auf dem Weg in die Nordstadt wurde die Demo mit dem Riesentranspi (s.o.) gegrüsst. Zusätzlich wurden viele Flyer verteilt und mit Sprechblasen und Schildern geworben.

Der Mai hat gerade erst angefangen….

Es sind weitere Aktionen und Veranstaltungen zu Blockupy geplant, wo wir uns mit internationaler Solidarität, Krisenakteuren sowie lokalen Kämpfen beschäftigen werden!

Am nächsten Samstag, den 11. Mai, findet in Köln eine anitkapitalistische Demonstration – organisiert vom Blockupy-NRW-Bündnis – unter dem Motto „So, wie es ist, bleibt es nicht!“ statt. Mit kreativen Aktionen werden wir durch die Kölner Innenstadt ziehen, vorbei an für die „Krisenverwaltung“ und dem Spardiktat besonders repräsentative Einrichtungen.

Zum zweiten Jahrestag der 15-M-Bewegung in Spanien werden öffentlichkeitswirksame Aktionen stattfinden.

In mehreren Städten sind Veranstaltungen rund um das Thema Krise und internationale Solidarität geplant – schaut in unseren Terminkalender.

Ende Mai/Anfang Juni sehen wir uns dann auf dem Camp, bei den Blockaden und auf der Großdemonstration in Frankfurt. (Unter Anreise & Busse listen wir alle Busse, die aus NRW nach Frankfurt fahren auf)

Stay tuned! – NRW goes Blockupy!

Köln: Veranstaltungsreihe zu Krise und Kapitalismus

asdKrise, Austerität und Konkurrenz bis in alle Ewigkeit. Das Ende der Geschichte? Wohl kaum. Aktuelle soziale Kämpfe in Europa bieten eine Chance, den als unhinterfragbar gepriesenen Kapitalismus auf breiterer Basis zu delegetimieren und andere, progressive sowie antiautoritäre Lebensformen anzusprechen. Sie birgt aber auch die Gefahr nationalistischer und rassistischer Eskalation. Deshalb braucht es eine Linke, die in soziale Bewegungen interveniert oder selbst welche anzettelt. Dazu müssen Widersprüche und Konfliktlinien im Kapitalismus überhaupt erst benannt und, wenn nötig, aus ihrer Unsichtbarkeit geholt werden.

Im Rahmen der regionalen Mobilisierung zu den Aktionstagen „Blockupy Frankfurt“ am 31.05 und 01.06.2013 organisieren daher wir, die Antifa Koordination Köln und Umland, die Interventionistische Linke Köln und der Antifa AK Köln (organisiert bei …ums Ganze!), eine Veranstaltungsreihe in Köln. Hierbei sollen verschiedene Ausdrücke und Aspekte der kapitalistischen Krise beleuchtet und kritisch diskutiert werden.

‚Köln: Veranstaltungsreihe zu Krise und Kapitalismus‘ weiterlesen

Blockupy NRW Kampagne startet!

Blockupy NRW Plakat

Blockupy Frankfurt kommt wieder: Vom 30. Mai bis 1. Juni ruft das Bündnis zu europaweiten Aktionstagen gegen die autoritäre Krisenpolitik von Bundesregierung und Troika (EU, EZB, IWF) in Frankfurt/Main auf. Am Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), eines der Zentren des europäischen Krisenregimes, soll ein kämpferisches Signal der Solidarität an alle Betroffenen der aktuellen Spar- und Kürzungspolitik gesendet werden. Diese maßgeblich von der deutschen Regierung vorangetriebene Politik sorgt vor allem im Süden Europas für verheerenden Sozialkahlschlag und Verelendung auf allen Ebenen.

Als Zeichen der Widersetzung gegen das Spardiktat Europas soll am 31. Mai daher die EZB in Frankfurt massenhaft blockiert, sowie weitere Krisenakteur_innen markiert, also sichtbar gemacht, werden. Desweiteren wird am 1. Juni zu einer internationalen Demonstration aufgerufen, um gemeinsam und geschlossen den Protest gegen die Politik der Troika auf die Straße zu tragen. Doch der Widerstand gegen die Auswirkungen der kapitalistischen Krise kann nicht nur in Frankfurt stattfinden, sondern muss in erster Linie auf regionaler und alltäglicher Ebene geführt werden. Alltägliche soziale Kämpfe, welche in Frankfurt in einer großen Aktion einen gemeinsamen Ausdruck finden können, müssen lokal und regional verknüpft sein.

Deswegen hat sich auch in NRW ein Spektren übergreifendes Bündnis aus linken Gruppen, Occupy, Die.Linke,Solid, SDS, Interventionistischen Linke, …ums Ganze!, Antifaschistischen Gruppen, und Arbeitsloseninitiativen zusammengefunden, welches gemeinsam nach Frankfurt mobilisiert und bereits im Vorfeld regional in Aktion treten wird. Das Bündnis hat sich zur Aufgabe gemacht, auf soziale, antifaschistische und antirassistische Kämpfe in NRW Bezug zu nehmen und aktiv daran teilzunehmen.

Auf dem Weg nach Frankfurt

  • So wehren wir uns gegen die reaktionären Antworten auf die sozialen Missstände in Europa, welche Neonazis am 1.Mai in Dortmund in die Öffentlichkeit tragen wollen. Wir werden ihren rassistischen Krisenlösungsstrategien entgegentreten und rufen dazu auf, sich an den vielfältigen Aktionen gegen den Naziaufmarsch zu beteiligen.
    >> 1. Mai Dortmund: Naziaufmarsch verhindern! Reaktionären Krisenlösungen entgegentreten mehr…
  • Nur wenige Tage später, am 4. Mai, findet in Dortmund die Euromayday statt, an welcher wir uns ebenfalls beteiligen wollen. Hier soll insbesondere auf die unsicheren und schwierigen Lebens- und Arbeitsverhältnisse vieler Menschen hingewiesen werden.
    >> 4. Mai Dortmund: Euromayday Ruhr: »Kommt nach vorne!« – Politische Tanzparade mehr…
  • Auch wir, das Blockupy NRW Bündnis, wollen unseren Protest gegen Krisenakteure, Sozialkürzungen und Spardiktate sichtbar machen und rufen deshalb am 11.Mai zur antikapitalistischen Demonstration in Köln auf.
  • >> 11. Mai Köln: So, wie es ist, bleibt es nicht. Krisenakteure markieren! mehr…
  • Ende Mai  werden dann zahlreiche Busse aus NRW nach Frankfurt fahren, wenn es heißt: Blockupy Frankfurt – Widerstand im Herzen des Europäischen Krisenregimes.

 

nrw.blockupy-frankfurt.org | fb.com/BlockupyNRW

11. Mai Köln: So, wie es ist, bleibt es nicht. Antikapitalistische Blockupy Warm-Up Demo

Antikapitalistische Warm-Up Demo

Sa. 11. Mai 2013 ­— 16.00 Uhr
Köln, Vorplatz des Apostelnkloster (am Neumarkt)
nrw.blockupy.frankfurt.org/demo-koeln

Es gibt eine Alternative: Kapitalismus abschaffen!

Vor dem Hintergrund der autoritären Krisen- und Sparpolitik Deutschlands, die bereits in zahlreichen südeuropäischen Ländern zu Leid und Elend geführt hat, gilt es, europaweit agierende Institutionen endlich in den Fokus der Kritik zu rücken. Denn sie treffen die politischen und ökonomischen Entscheidungen, mit deren Konsequenzen die Menschen in ganz Europa leben müssen. Doch nicht nur in Frankfurt finden sich wesentliche Entscheidungsträger_innen und Verteidiger_innen der kapitalistischen Logik. So sieht sich auch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln als „ökonomisches Think-Tank Deutschlands“, das auf „freies Unternehmertum, Wettbewerb und offene Märkte“ abzielt. ’11. Mai Köln: So, wie es ist, bleibt es nicht. Antikapitalistische Blockupy Warm-Up Demo‘ weiterlesen

4. Mai Dortmund: Für die Befreiung von Lohnarbeit, Herrschaft und Zwang!

euromayday banner Euromayday Ruhr 2013 »Kommt nach vorne!«
Aufruf zur Beteiligung von Blockupy NRW

Für den 4. Mai ruft das Euromayday-Ruhr-Bündnis zu einer Demonstration in Dortmund auf. In Anlehnung an klassische Demonstrationen anlässlich des 1. Mai, soll mit den Maydays, die in verschiedenen Städten in Europa stattfinden, auf die Situation von Arbeiter_innen in schwierigen Arbeitsverhältnissen, Migrant_innen und anderen Menschen mit prekären Lebensumständen aufmerksam gemacht werden. Das Ruhrgebiet, der größte Ballungraum Deutschlands, ist somit ein passender Ort für die Mayday.

Als Sinnbild des Strukturwandels seit dem Nachkriegsboom waren Stahlindustrie und Bergbau im Ruhrgebiet die stolz nach außen getragenen ökonomischen Motoren der Region. Seit den 1950er Jahren geht die Kohleindustrie jedoch den Bach herunter. Der Versuch, durch den Aufbau der Autoindustrie das Image eines industriellen Zentrums aufrecht zu erhalten, hielt nicht lange vor: Opel Bochum wird 2014 dicht gemacht. Das alte Industriebild der Zechen und Fabriken wird allenfalls für kulturelles Spektakel genutzt, beispielsweise während der Inszenierung der Region als „Kulturhauptstadt 2010“. ‚4. Mai Dortmund: Für die Befreiung von Lohnarbeit, Herrschaft und Zwang!‘ weiterlesen

1. Mai Dortmund: Für einen konsequenten Antifaschismus! – Soziale Kämpfe statt völkische Ideologie!

Aufruf von Blockupy NRW zur Beteiligung an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch

blockade dortmund

Naziaufmarsch verhindern! – Reaktionären Krisenlösungen entgegentreten

Für den Tag der Arbeit mobilisiert die Dortmunder Naziszene zu einer bundesweiten Demonstration gegen „Massenarbeitslosigkeit und Überfremdung“. Wenn man dem Aktionismus des NRW-Innenministeriums auf dem Leim geht, scheint das verwunderlich. Dieses hat sich nach landesweiten Razzien, vorübergehenden Festnahmen und Verboten gegen rechtsradikale Strukturen im Rheinland und im Ruhrgebiet selbst auf die Schulter geklopft. Wie unbedeutend dieser „entscheidende Schlag gegen den Rechtsextremismus“ tatsächlich war, zeigt die personelle Übereinstimmung der Nazi-Ersatzorganisation „Die Rechte“ Dortmund mit bekannten Nazikadern vor allem aus der mittlerweile verbotenen Gruppe „Nationaler Widerstand Dortmund“. Bei aller Liebe zu jeglichen Hindernissen für Nazis, zeigt uns das nur eins: mit Verboten allein ist nicht viel gewonnen. ‚1. Mai Dortmund: Für einen konsequenten Antifaschismus! – Soziale Kämpfe statt völkische Ideologie!‘ weiterlesen

NRW goes Frankfurt!

Plant ihr in eurer Stadt einen Bus oder eine gemeinsame Anreise zu den Blockupy Aktivitäten nach Frankfurt? Dann meldet euch bei uns!

Unter der Rubrik Busse & Anreise werden dann alle Busse und Abfahrtsorte veröffentlich so dass viele Aktivist_innen aus NRW die Möglichkeit haben nach Frankfurt zu fahren. meldet euch bei: nrw-busse@blockupy-frankfurt.org

Bitte teilt uns mit:
An welchem Tag fährt der Bus (Donnerstag zum Camp, Freitag zu den Blockaden, Samstag zur Demo) Aus welcher Stadt – wann und wo ? Wo können Bustickets erworben werden?

14.4. Nächstes Blockupy NRW Treffen

Das nächste offene Blockupy NRW Treffen findet am 14. April um 13 Uhr im ZAKK (Fichtenstr. 40) in Düsseldorf statt.

Mehr Infos folgen…

24.3. Zweites Blockupy NRW Treffen

Das erste erfolgreiche Blockupy NRW Treffen fand Anfang März statt. Über 50 Aktivist_innen von Occupy, Die.Linke, Solid, SDS, Interventionistischen Linke, umsGanze!, Krisenbündnissen, Arbeitsloseninitiativen und linken Gruppen kamen zusammen um eine gemeinsame Mobilisierung aus NRW nach Frankfurt zu beschließen. (siehe Erklärung)

Neben einem Austausch über Krisenproteste in den Städten und Regionen wurde ein gemeinsamer Aktionstag in NRW sowie eine gemeinsame Anreise zu den Aktionen in Frankfurt vereinbart.

Es hat sich eine Aktions AG konstituiert, die schon ein erstes produktives Treffen in Köln hatte und Ideen und Vorschläge auf dem nächsten Treffen vorstellen wird.

Für das nächste Treffen am Sonntag, 24.03.2013, können wir außerdem den Aktionstag am 13.03. sowie die Demo in Brüssel am 14.03. auswerten.

Wir laden alle interessierten Gruppen und Organisationen ein sich an dem NRW Blockupy Treffen zu beteiligen. Ihr könnt die Einladung gerne an Interessierte weiterleiten.

Vorschlag für eine Tagesordnung

  • Berichte aus den Städten (Planungs- und Mobistand, -Aktionen, Veranstaltungen)
  • Bericht Aktionstag 13.03.
  • Bericht Demo und Besetzungsaktion Brüssel 14.03
  • Bericht/Vorschlag der Aktion AG
  • Organisierung und Planung der NRW Aktion
  • Neuigkeiten/Stand aus Frankfurt (?)
  • weitere Mobilisierung in NRW

Wir freuen uns auf ein produktives Treffen am 24. März in Düsseldorf!

Bei weiteren Fragen könnt ihr Euch gerne an uns wenden: nrw@blockupy-frankfurt.org

 

Demo und Besetzung gegen den EU-Gipfel in Brüssel

Am Donnerstag, den 14. März, demonstrierten rund 15.000 Menschen in Brüssel anlässlich des Frühlingsgipfels der EU gegen die verheerenden neoliberalen Austeritätspolitiken, die von den Regierungen in der Krise autoritär durchgesetzt werden. Anschließend besetzten Aktivist_innen aus verschiedenen Ländern die EU-Generaldirektion für Wirtschaft und Finanzen. Am 13. März beteiligten sich in vielen Städten Europas Menschen an dezentralen Aktionen unter dem Motto: Austerität – zurück zum Absender!

Die Aktionstage waren ein weiterer Schritt hin zu einem internationalen Widerstand gegen autoritäre Sparpolitiken. Gemeinsam auf der Straße für einen europäischen Frühling. Die Blockupy Aktionstage vom 31. Mai bis 1. Juni werden der nächste Schritt eines gemeinsamen Protest und Widerstands sein.

Fotos: Blockupy NRW FB Album, Corporate Europe Observatory Flickr Album

Video der Besetzungsaktion: zin tv

‚Demo und Besetzung gegen den EU-Gipfel in Brüssel‘ weiterlesen


Info

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an der Verarmungspolitik der Troika! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist*innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen - our time to act has come!
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