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Blockupy NRW startet erfolgreich in den Mai!

Sonntag, Mai 5th, 2013
transpi aktion

Transpi-Aktion beim Euromayday

Der 1. Mai stand dieses Jahr bei allen am Blockupy-NRW-Bündnis beteiligten Gruppen ganz im Zeichen der Krisenproteste. Am Vorabend wurden in mehreren Städten Blockupy-Mobi-Plakate für die Blockupy-NRW-Aktionen sowie für die Aktionstage in Frankfurt verklebt. Am 1. Mai selber gab es in Köln einen kleinen Blockupy-Block auf der Gewerkschaftsdemo, in Düsseldorf fanden auf dem DGB-Fest im Hofgarten ein Blockadetraining statt. In Münster ließen Aktivist_innen ein riesiges Transparent mit der Aufschrift „Widerstand im Herzen des Krisenregimes“ am Rande der Demo von einem Gebäude runter. Dieses Riesentranspi wird euch noch durch den Mai begleiten…

Schilder beim Euromayday

No Troika! Block ECB!

Gestern, am 04.05., fand in Dortmund der Euromayday statt. Mehrere hundert Menschen zogen tanzend durch die Innenstadt und demonstrierten gegen prekäre Lebensumstände, gegen die Krisenpolitik der Troika, die herrschenden kapitalistischen Verhältnisse und für ein besseres Leben. Bei der ersten Zwischenkundgebung wurden zwei Aktivist_innen aus dem Blockupy-Bündnis zu den geplanten Aktionstagen in Frankfurt und den Beweggründen interviewt. Auf dem Weg in die Nordstadt wurde die Demo mit dem Riesentranspi (s.o.) gegrüsst. Zusätzlich wurden viele Flyer verteilt und mit Sprechblasen und Schildern geworben.

Der Mai hat gerade erst angefangen….

Es sind weitere Aktionen und Veranstaltungen zu Blockupy geplant, wo wir uns mit internationaler Solidarität, Krisenakteuren sowie lokalen Kämpfen beschäftigen werden!

Am nächsten Samstag, den 11. Mai, findet in Köln eine anitkapitalistische Demonstration – organisiert vom Blockupy-NRW-Bündnis – unter dem Motto „So, wie es ist, bleibt es nicht!“ statt. Mit kreativen Aktionen werden wir durch die Kölner Innenstadt ziehen, vorbei an für die „Krisenverwaltung“ und dem Spardiktat besonders repräsentative Einrichtungen.

Zum zweiten Jahrestag der 15-M-Bewegung in Spanien werden öffentlichkeitswirksame Aktionen stattfinden.

In mehreren Städten sind Veranstaltungen rund um das Thema Krise und internationale Solidarität geplant – schaut in unseren Terminkalender.

Ende Mai/Anfang Juni sehen wir uns dann auf dem Camp, bei den Blockaden und auf der Großdemonstration in Frankfurt. (Unter Anreise & Busse listen wir alle Busse, die aus NRW nach Frankfurt fahren auf)

Stay tuned! – NRW goes Blockupy!

4. Mai Dortmund: Für die Befreiung von Lohnarbeit, Herrschaft und Zwang!

Freitag, April 26th, 2013

euromayday banner Euromayday Ruhr 2013 »Kommt nach vorne!«
Aufruf zur Beteiligung von Blockupy NRW

Für den 4. Mai ruft das Euromayday-Ruhr-Bündnis zu einer Demonstration in Dortmund auf. In Anlehnung an klassische Demonstrationen anlässlich des 1. Mai, soll mit den Maydays, die in verschiedenen Städten in Europa stattfinden, auf die Situation von Arbeiter_innen in schwierigen Arbeitsverhältnissen, Migrant_innen und anderen Menschen mit prekären Lebensumständen aufmerksam gemacht werden. Das Ruhrgebiet, der größte Ballungraum Deutschlands, ist somit ein passender Ort für die Mayday.

Als Sinnbild des Strukturwandels seit dem Nachkriegsboom waren Stahlindustrie und Bergbau im Ruhrgebiet die stolz nach außen getragenen ökonomischen Motoren der Region. Seit den 1950er Jahren geht die Kohleindustrie jedoch den Bach herunter. Der Versuch, durch den Aufbau der Autoindustrie das Image eines industriellen Zentrums aufrecht zu erhalten, hielt nicht lange vor: Opel Bochum wird 2014 dicht gemacht. Das alte Industriebild der Zechen und Fabriken wird allenfalls für kulturelles Spektakel genutzt, beispielsweise während der Inszenierung der Region als „Kulturhauptstadt 2010“. (mehr …)

1. Mai Dortmund: Für einen konsequenten Antifaschismus! – Soziale Kämpfe statt völkische Ideologie!

Freitag, April 26th, 2013

Aufruf von Blockupy NRW zur Beteiligung an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch

blockade dortmund

Naziaufmarsch verhindern! – Reaktionären Krisenlösungen entgegentreten

Für den Tag der Arbeit mobilisiert die Dortmunder Naziszene zu einer bundesweiten Demonstration gegen „Massenarbeitslosigkeit und Überfremdung“. Wenn man dem Aktionismus des NRW-Innenministeriums auf dem Leim geht, scheint das verwunderlich. Dieses hat sich nach landesweiten Razzien, vorübergehenden Festnahmen und Verboten gegen rechtsradikale Strukturen im Rheinland und im Ruhrgebiet selbst auf die Schulter geklopft. Wie unbedeutend dieser „entscheidende Schlag gegen den Rechtsextremismus“ tatsächlich war, zeigt die personelle Übereinstimmung der Nazi-Ersatzorganisation „Die Rechte“ Dortmund mit bekannten Nazikadern vor allem aus der mittlerweile verbotenen Gruppe „Nationaler Widerstand Dortmund“. Bei aller Liebe zu jeglichen Hindernissen für Nazis, zeigt uns das nur eins: mit Verboten allein ist nicht viel gewonnen. (mehr …)